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Die Fugger (2012)

Release: Die Fugger

Die Fugger
IMDB
Inhaltsangabe

Der erste Teil des Dokumentarfilms erzählt den Aufstieg der Fugger, die sich von einem kleinen Weberunternehmen in Augsburg rasch zu einem europaweit tätigen, zuletzt sogar weltumspannenden Unternehmen entwickelte. In der Schlussszene befindet sich Jacob Fugger durch die von ihm finanzierte Königswahl Karls V. auf dem Höhepunkt seiner Macht. Rückblenden verbinden diesen glanzvollsten Moment mit der mehr als hundertjährigen Geschichte seines Hauses. Der zweite Teil des Dokumentarfilms beleuchtet die letzten Lebensjahre Jakob Fuggers, die von Krisen und privaten Enttäuschungen gekennzeichnet sind. Nach seinem Tod übernimmt sein Neffe Anton Fugger das Unternehmen und baut es weit über die Grenzen Europas bis nach Südamerika aus. Diese Vergrößerung macht die Firma allerdings zunehmend unkontrollierbarer - eine der Ursachen für den bald eintretenden Abstieg der Fuggerdynastie. Erschienen in der ARTE EDITION.

Er war der Finanzhai der Renaissance und Geldgeber der Kaiser und Päpste: Jakob Fugger. Ein Porträt über den Mann, der die Grundsteine unserer heutigen Finanzwelt legte. Jakob Fugger würde das 21. Jahrhundert und seine technologischen Errungenschaften bestimmt lieben. Statt Boten zu Pferd auszusenden, könnte er in Windeseile Textnachrichten mit dem Handy verschicken. Ausgaben und Einnahmen würde SAP kontieren. Im Internet würde er die Konkurrenz im Blick behalten und über soziale Netzwerke stets Verbindung zu Geschäftspartnern aus aller Welt halten. Doch bereits ein halbes Jahrtausend vor der digitalen Revolution macht sich Jakob Fugger ein globales Mitarbeiter- und Kommunikationsnetzwerk sowie eine moderne Finanzbuchhaltung zunutze, wesentliche Faktoren seines großen Erfolgs. Viele dieser Kenntnisse bringt der Sohn einer gut situierten Augsburger Handelsfamilie aus dem fortschrittlichen Italien mit. Bereits 1473, mit 14 Jahren, zieht es Jakob Fugger nach Venedig, der florierenden Handelsmetropole Europas. Er absolviert die Ausbildung zum Kaufmann und vertritt das Familienunternehmen vor Ort. Während seine älteren Brüder Ulrich und Georg neue Niederlassungen in Europa gründen, lernt Jakob erste frühkapitalistische Strukturen kennen: doppelte Buchführung, Zinsen, neue Post- und Informationssysteme. Mit diesem Wissen tritt er 1485 die Leitung der Niederlassung in Innsbruck an, nur einige Jahre später faktisch auch die des Unternehmens in Augsburg. Von hier aus nimmt eine Erfolgsgeschichte ihren Lauf, die Jakob Fugger bald den Beinamen der Reiche einbringen wird. In Innsbruck knüpft Jakob sogleich Kontakte zum Erzherzog von Tirol, Sigismund dem Münzreichen. Dessen Kriegslust und verschwenderischer Lebensstil sorgen dafür, dass er immer wieder Kredite bei den Fuggern aufnehmen muss. Jakob verzinst diese nicht, stattdessen lässt er sich mit Silbermünzen aus den Tiroler Silberminen versorgen, um diese auf dem freien Markt gewinnbringend zu verkaufen. Gleichzeitig investiert er in die Minen, stattet die Stollen mit neuer Technik aus und baut Hütten für die Minenarbeiter. Bald kontrolliert er den gesamten Ablauf des Silberabbaus und stellt so sicher, dass stets genug für seine Zwecke abfällt. Als Sigismund 1490 zahlungsunfähig ist und auch auf Jakobs Betreiben hin die Herrschaft über Tirol an den Habsburger Maximilian I. abtritt, steigt Fugger zum höfischen Financier auf. Geld für den Kaiser. Maximilian nimmt die Kreditangebote der Fugger-Brüder schließlich genauso gern in Anspruch. Sie finanzieren nicht nur seinen Aufstieg zum Kaiser, sondern auch seine Kriege und Angestellten. Weiterhin erhält Jakob als Gegenleistung Silber, später auch Kupfer und Ländereien. Mit Kaiser Maximilian verbindet ihn eine Beziehung, die von Gefälligkeiten und gegenseitiger Abhängigkeit geprägt ist. Als der Kaiser seinem Geldgeber kaum noch Gegenleistungen anbieten kann, erhebt er ihn in den Adelsstand und macht ihn 1514 zum Reichsgrafen. Maximilian ist bei seinem Tode 1519 so stark bei der Fuggerbank verschuldet, dass Jakobs Vermögen zu einem Großteil aus Schuldscheinen der Habsburger besteht. Um diese Forderungen nicht zu verlieren, muss er dafür sorgen, dass Maximilians Nachfolger, dessen Enkel Karl, von den Kurfürsten ebenfalls zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation ernannt wird. Mit einem finanzkräftigen Argument von 600.000 Gulden gelingt ihm das. (arte.tv)

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