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Die Olsen Bande - 1 bis 14 Komplett

Release: Die Olsen Bande - 1 bis 14

Die Olsen Bande - 1 bis 14
IMDB
Inhaltsangabe

1. Die Olsenbande (Olsen-Banden) – 1968

Premiere in Dänemark: 11. Oktober 1968 – Premiere in der DDR: 26. Juni 1970
Länge: 77 Minuten

Der Film beginnt mit einem Einbruch in ein Zigarrengeschäft, bei dem nur Egon hinter Gitter wandert. Als er nach zwei Jahren zurückkommt, hat er einen Plan: ein Kunstgegenstand aus dem Erbe der Hohenzollern, das anlässlich einer deutschen Kulturwoche in Kopenhagen ausgestellt wird: den Kaiseraufsatz. Der eigentliche Diebstahl glückt, doch das Auto bleibt auf dem Weg zum Flughafen stehen. Die Olsenbande versteckt den Kaiseraufsatz daraufhin im Kinderwagen von Kjelds Tochter – den Yvonne wenig später mitnimmt, als sie sich auf den Weg zu ihrer Mutter macht. Als die drei den Kinderwagen wieder in die Finger bekommen, ist er leer. Inzwischen ist die Polizei hinter ihnen her, da Benny ein Bild von sich und Ulla am Tatort verloren hat. Schließlich versöhnen sich beide Paare, Egon wird verhaftet, Mortensen degradiert und Birger gibt den Kaiseraufsatz bei der Polizei ab.

Dieser Film, der als Parodie auf James Bond sowie auf die Sex-Welle in Dänemark der späten 1960er Jahre angelegt war, unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht noch sehr von seinen Nachfolgern – die Olsenbande verkehrt noch regelmäßig in Connys Bordell, während Frauengeschichten in den späteren Filmen weitgehend ausgespart werden, und außerdem ist er actionreicher als die späteren Filme.

2. Die Olsenbande in der Klemme (Olsen-Banden på spanden) – 1969

Premiere in Dänemark: 3. Oktober 1969 – Premiere in der DDR: 25. Juni 1971
Länge: 105 Minuten (Dänemark), 104 Minuten (Deutschland)

Der Film beginnt mit einem Überfall auf eine Sparkasse – die aber bereits von jemand anderem ausgeräumt wird. Als Egon wieder entlassen wird, hat er dem Verbrechen abgeschworen – angespornt durch die hübsche Sozialfürsorgerin Bodil Hansen (Ghita Nørby). Diese verschafft ihm Arbeit in einer Spielzeugfabrik, wo er am Band Gummibälle auf Qualität prüft. Kjeld schließt sich ihm an, nachdem Yvonne ihn dazu überredet hat und auch Benny entschließt sich zu ehrlicher Arbeit, da ein Überfall mit Harry gründlich schiefgeht. Als Egon in der Fabrik ein Durcheinander anzettelt, werden die drei wieder gefeuert. Als Nächstes arbeiten sie als Putzkräfte in einer Bank – und werden ungewollt Zeugen eines Banküberfalls. Als sie der Tat beschuldigt werden, sinnen sie auf Rache. Es gelingt ihnen tatsächlich, den Cellokasten mit der Beute in ihren Besitz zu bringen. Zur gleichen Zeit erfährt Mortensen, dass die Beute die Kronjuwelen sind, die heimlich verkauft werden sollten. Bodil hat endlich das Thema für ihre Doktorarbeit gefunden: den amerikanischen Mafioso Motzarella (Harold J. Stone). Sie nimmt Kontakt zu ihm auf und überredet ihn, sich der Polizei zu stellen. Dort gibt Motzarella zu, den Diebstahl der Kronjuwelen organisiert zu haben. Gleichzeitig bietet er an, gegen entsprechende Prozente, für ihren Verkauf zu sorgen. Bodil fliegt mit ihm nach Amerika und die Anklage gegen die Olsenbande wird fallengelassen. Nur Egon wird wegen der auf der Jagd nach dem Cellokasten begangenen Sachbeschädigungen, Verstöße gegen die StVO und anderem verhaftet.

3. Die Olsenbande fährt nach Jütland (Olsen-Banden i Jylland) – 1971

Premiere in Dänemark: 8. Oktober 1971 – Premiere in der DDR: 30. Juni 1972
Länge: 96 Minuten (Dänemark), 94 Minuten (Deutschland)

Im Gefängnis hat Egon den Plan eines Küstenbunkers der deutschen Wehrmacht aus dem Krieg in die Finger bekommen, in dem ein Schatz liegt. Um ihn zu heben, fährt die Olsenbande nach Jütland. Dort begegnen sie dem Schrotthändler Mads Madsen (Karl Stegger). Dieser erklärt sich bereit, ihnen gegen die Hälfte des Goldes die nötige Ausrüstung zu verschaffen. Doch auch ein anderes Gaunerpaar ist hinter dem Gold her. Die Olsenbande kann am Ende den Schatz an sich bringen, bei der Aufteilung mit Madsen behält dieser das Gold und die Olsenbande nimmt die Dollars. Als Egon sie umtauschen will, erwartet ihn eine böse Überraschung: Die Dollars sind falsch und Egon wird verhaftet.

4. Die Olsenbande und ihr großer Coup (Olsen-Bandens store kup) – 1972

Premiere in Dänemark: 6. Oktober 1972 – Premiere in der DDR: 26. Juni 1973
Länge: 94 Minuten

Egon plant, einen reichen Fußballfan während eines Spiels um sein Tafelsilber zu erleichtern. Doch nicht nur, dass ein anderes Gaunertrio, bestehend aus dem „König“ Victor Emmanuel Jensen (Arthur Jensen), dem „Knappen“ Emil Boldoni (Poul Reichhardt) und dessen Schwester Sonja (Annika Persson), ihnen die Beute abnimmt, Egon wird auch noch während einer Übertragungsstörung entdeckt und verhaftet. Nach seiner Entlassung hat er einen Plan: 4 Millionen Steuergelder. Zwar gelingt der Coup, doch wieder bringt der „König“ die Beute an sich, nachdem die Bande sie im Schwimmbad versteckt hat. Egon holt sie mit Hilfe der Polizei wieder aus dem Schließfach der Bank. Als die Bande jedoch fliehen will, vergisst Yvonne, die nur an Børges Konfirmation denkt, den Koffer mit den Millionen. Nach einigen Kofferverwechselungen kann Sonja ihn an sich bringen. Als Egon versucht, ihn ihr aus der Hand zu reißen, wird er verhaftet, während Sonja nach Mallorca flieht. Emil und Victor Emmanuel müssen ihre Schulden in einem Kopenhagener Hotel mit Tellerwaschen begleichen. Die Polizei zahlt Yvonne den Schaden, den Emil in ihrer Wohnung angerichtet hat, im Glauben, es sei Mortensen gewesen. Dieser wird in eine Zwangsjacke gesteckt und verschwindet auf Nimmerwiedersehen.

5. Die Olsenbande läuft Amok (Olsen-Banden går amok) – 1973

Premiere in Dänemark: 5. Oktober 1973 – Premiere in der DDR: 21. Februar 1975
Länge: 97 Minuten (Dänemark), 96 Minuten (Deutschland)

Egon will ein Kino überfallen. Der Coup geht schief, als Harry auftaucht. Nach Egons Entlassung wartet nur Harry, der nach dem versauten Überfall zu trinken aufgehört hat, am Tor; Benny und Kjeld wollen mit den beiden nichts mehr zu tun haben, denn Benny plant Ragna (Birgitte Federspiel) zu heiraten, die hässliche Tochter des Ladenbesitzers Kvist (Ejnar Federspiel), um dessen Laden zu übernehmen. Egon lässt sich also auf einen Plan von Harry ein. Dort wartet eine Überraschung: Der Tresor steht in Kvists Laden und ist leer. Als der Lärm Kvist weckt, ist Egon bereits gegangen und er entdeckt nur Benny und Kjeld neben dem offenen Safe, weshalb er sie verhaften lässt. Egon befreit sie mit Børges Hilfe und so schließen sie sich doch Egons Plan an. Es geht um die Millionen, die ein gewisser Hallandsen, ein hohes Tier auf dem schwarzen Markt gebunkert hat. Doch nicht nur die Olsenbande ist hinter ihm her – sondern auch die Polizei, weshalb der Coup schnell ausgeführt werden muss. Es ist bereits alles vorbereitet, als die Familie Kvist wieder auftaucht. Egon stellt seine Freunde vor die Wahl: Er oder die Kvists. So ist Egon gezwungen, seinen Plan allein durchzuführen, was ihm auch gelingt – bis sich herausstellt, dass auch bei Familie Kvist nicht das erhoffte Geld zu holen ist. Als Benny und Kjeld Egon einholen wollen, verraten sie ungewollt seine Anwesenheit und er wird im Kühlhaus eingeschlossen. Mit Harrys Hilfe wollen sie das Kühlhaus aufsprengen. Als sie ihn auf dem Weg in einen Bierwagen sperren, beginnt Harry wieder zu trinken, dennoch (oder gerade deshalb) gelingt es ihnen, Egon lebend aus dem Kühlhaus zu holen. Mittlerweile hat die Polizei Hallandsens Büro gestürmt, es gelingt nicht den Tresor zu öffnen. Als Jensen nach Egon schickt, in der Hoffnung dieser könne es, verstecken Kjeld und Benny das Geld im Mülleimer. Am Ende gelingt der Olsenbande zwar die Flucht nach Mallorca, das Geld landet in der Müllverbrennungsanlage. Als Benny Egon dies während des Fluges beichtet, gerät das Flugzeug bei Egons darauf folgendem Wutanfall auf Schlingerkurs.

6. Der (voraussichtlich) letzte Streich der Olsenbande (Olsen-Bandens sidste bedrifter) – 1974

Premiere in Dänemark: 4. Oktober 1974 – Premiere in der DDR: 25. Dezember 1977
Länge: 94 Minuten (Dänemark), 88 Minuten (Deutschland)

Das Leben auf Mallorca ist schön – wenn man es sich leisten kann. Egon will „Schweine-Hansen“ überfallen, der sich mit seinem Schlachtfest für dänische Touristen eine goldene Nase verdient. Doch leider wählt Yvonne einen sehr ungeschickten Zeitpunkt, Egon ihre Urlaubsbekanntschaft vorzustellen – die vermeintlichen Toreros sind in Wahrheit Polizisten. Als Egon wieder entlassen wird, will er nichts mehr mit der Olsenbande zu tun haben – er arbeitet nun für den nach außen hin ehrenwerten Geschäftsmann Holm-Hansen jr. (Bjørn Watt-Boolsen), für den er die weltweit gesuchten Bedford-Diamanten aus einem Schweizer Tresor holen soll. Doch man hintergeht ihn: Sobald der Schweizer Mittelsmann die Diamanten in den Händen hält, löst er den Alarm aus und lässt Egon zurück. Egon sinnt auf Rache: Mit Hilfe von Kjeld und Benny stiehlt er Diamanten, nachdem Holm-Hansen sie an einen arabischen Scheich verkauft hat. Als er Holm-Hansen die Diamanten unter die Nase halten will, hat Yvonne die Taschen vertauscht, um zu verhindern, dass alles schiefgeht. Holm-Hansen beauftragt das „Dumme Schwein“ mit Egons Vernichtung, was umso leichter wird, als Egon über Yvonnes Verhalten den Verstand verliert. Benny und Kjeld können ihn retten, bevor er im Kanal ertränkt wird und das kalte Wasser lässt ihn wieder zur Vernunft kommen. Benny und Kjeld verkleiden sich als Polizisten, die Egon nach einem angeblichen Geständnis zu Holm-Hansen bringen. So gelingt es der Bande, das Geld an sich zu bringen und für Holm-Hansens Verhaftung zu sorgen. Am Ende dieses Films, der – wie im Titel schon deutlich wird – der letzte der Reihe werden sollte, gelingt der Bande die Flucht nach Mallorca. Das Wort voraussichtlich kam in den deutschen Titel, da dieser Film in der DDR erst nach dem nachfolgenden erschien.

7. Die Olsenbande stellt die Weichen (Olsen-Banden på sporet) – 1975

Premiere in Dänemark: 26. September 1975 – Premiere in der DDR: 12. November 1976
Länge: 100 Minuten

Die Carlsberg-Brauerei: Hierhin schickte die Olsenbande den Ausflugswagen der Polizei.

Aus dem geplanten ruhigen Leben auf Mallorca wird nichts – das „Dumme Schwein“ (Ove Verner Hansen) stiehlt die Millionen für seinen Auftraggeber, die Firma Multi-Scan. Als Egon es zurückholen will, wird er, ganz wie es das „dumme Schwein“ geplant hatte, verhaftet. Das Geld der Olsenbande soll in Form von Goldbarren per Bahn in einem Tresorwagen der Firma "Franz Jäger, Berlin" ins Ausland gebracht werden. Egon, der im Gefängnis den gesamten Fahrplan der Dänischen Staatsbahn auswendig gelernt hat, will sie sich zurückholen. Er hat auch schon einen Abnehmer gefunden: Ein Norweger, der ihnen dafür die Aktienmehrheit seiner Firma abtreten will. Aufgrund einer Fahrplanänderung (Umstellung vom Winter- auf den Sommerfahrplan) droht der ganze Plan zu scheitern, so dass die Olsenbande im Netz der Staatsbahn ein heilloses Chaos anrichtet. Darüber hinaus muss die Olsenbande noch den Ausflugswagen von Kommissar Jensen, der sich hinter dem Tresorwagen befindet, abkoppeln. Am Ende findet die Polizei, der Yvonne den Diebstahl der Millionen gemeldet hatte, das Geld wieder. Doch nur wenig später taucht das Finanzamt auf und Egon wandert hinter Gitter, da er die geforderten Steuernachzahlungen und Steuerstrafen nicht zahlen kann. Nur Yvonne ist glücklich, denn Børge hat in dem ganzen Chaos eine Lehrstelle bei der dänischen Staatsbahn bekommen.

Dieser Film wird von vielen Fans wegen seiner besonders gut durchdachten Story als der beste der Reihe angesehen.
Schloss Borreholm (Vallø)

8. Die Olsenbande sieht rot (Olsen-Banden ser rødt) – 1976

Premiere in Dänemark: 1. Oktober 1976 – Premiere in der DDR: 22. Dezember 1979
Länge: 101 Minuten

Egon soll im Auftrag von Baron Løvenvold (Bjørn Watt-Boolsen) eine wertvolle chinesische Vase stehlen. Der Coup wird ausgeführt, doch wieder hintergeht man Egon: Die Vase war eine Fälschung, der Baron wollte das Geld der Versicherung kassieren und die Vase heimlich verkaufen. Egon lässt er verhaften. Da Børge heiraten will (seine Freundin Fie ist bereits schwanger), muss schleunigst Geld her, so dass Yvonne Egons Vormundschaft übernimmt, um ihn aus dem Gefängnis zu holen, worüber dieser nicht gerade glücklich ist. Egon ist nun seinerseits hinter der Vase her – ein Einbruch im Schloss des Barons geht schief, da Egon im Dunkeln des Kellers seinen Plan nicht lesen kann und so in eine alte Falle tappt. Nachdem Benny und Kjeld ihn befreit haben, plant er einen Einbruch im Königlichen Theater in Kopenhagen, wo er sich sowohl die Vase als auch das Geld, das dafür gezahlt werden soll, holen will. Diese Szene gilt als die beste aller Olsenbandenfilme – während die Ouvertüre zum Schauspiel Elverhøj von Friedrich Kuhlau gespielt wird, arbeitet sich die Olsenbande im Takt der Musik mit Hilfe von Brecheisen und Sprengsätzen unbemerkt bis in den Zuschauerraum vor, wo sie die Vase und das Geld an sich nehmen kann. Børges und Fies Hochzeit wird ein Erfolg. Als Egon die Vase, auf die eine Belohnung ausgesetzt ist, zur Polizei bringen will, lässt die tollpatschige Fie sie fallen. Dafür entdeckt die Bande später, dass Fie statt des Reisegepäcks den Koffer mit dem Geld mitgenommen hat. Als Yvonne Egon ankündigt, sich in ihrer Eigenschaft als Vormund mehr um ihn zu kümmern, beschließt er, lieber wieder ins Gefängnis zu gehen.

9. Die Olsenbande schlägt wieder zu (Olsen-Banden deruda) – 1977

Premiere in Dänemark: 30. September 1977 – Premiere in der DDR: 19. Juni 1981
Länge: 97 Minuten

Ein Einbruch der Olsenbande geht schief, da Egon eine Zahl, die zum Öffnen eines Tresors nötig ist, vergessen hat. Als er wieder rauskommt, haben Benny und Kjeld sich wegen seines Alters von ihm losgesagt und Yvonnes Neffen Georg (Claus Ryskjær) zu ihrem neuen Bandenchef auserkoren. Dieser setzt auf Verbrechen mit Hilfe von modernster Computertechnik. Egon vereitelt Georgs ersten Coup mit einem einfachen Nagel. Dafür hat er einen Plan: Der so genannte Butterberg soll verkauft werden und Egon will das dafür eingeflogene Geld stehlen. Zwar gelingt der Coup, doch als sich ein gewisser Archibald Hansen, der Egons Pläne einfach kopiert, einmischt, sind sie das Geld wieder los. So überredet Egon Georg zur Zusammenarbeit beim Einbruch in die Kopenhagener Filiale der Weltbank. Der Coup gelingt; bei einem Zusammentreffen der beiden Banden werden nur Hansen und das „Dumme Schwein“ verhaftet. Um den Ruhm zu kassieren, nimmt Hansen sämtliche von Egons Plänen auf seine Kappe. Doch Jensen glaubt ihm nicht und lässt nach Egon suchen. Dieser stellt sich, um zu verhindern, dass Hansen den Ruhm einstreicht, der eigentlich ihm gebührt. Das Geld, das Benny und Kjeld kurz in einer Waschmaschine verstecken mussten, wird von Yvonne kurzerhand mitgewaschen.

10. Die Olsenbande steigt aufs Dach (Olsen-Banden går i krig) – 1978

Premiere in Dänemark: 6. Oktober 1978 – Premiere in der DDR: 28. Dezember 1981
Länge: 102 Minuten

Aufgrund des Geburtstags der Königin gewährt man Egon Straferlass – worüber er gar nicht glücklich ist, denn zum ersten Mal reichte die Zeit nicht, um einen Plan auszuarbeiten. In einer Woche sollte ein Rechtsanwalt in Egons Zelle verlegt werden, von dem Egon sich Informationen erhoffte. Ihm bleibt nichts anderes übrig, als Benny dessen ersten eigenen Coup zu vermasseln, um wieder hinter Gittern zu landen. Tatsächlich kommt er mit einem Plan zurück: Er soll für Bang-Johansen (Bjørn Watt-Boolsen) einen Mikrofilm aus der so genannten Reichsregistratur stehlen. Dieser Mikrofilm enthält die so genannte „Operation Daisyland“ – aus Dänemark soll in zehn Jahren ein Ferienparadies gemacht werden. Auf Grund einer Verwechslung kann er den Film aber nicht wie verabredet übergeben, weshalb Egon an der Uhr des Kopenhagener Rathausturms bleiben muss, bis er den wahren Aufbewahrungsort des Films preisgibt – oder bis der große Zeiger ihn hinunter stößt. Erst Kjeld und Benny können ihn retten. Dabei gelingt es ihnen auch, das Geld zu stehlen, das für den Film gezahlt werden sollte. Wenig später wird Egon versehentlich verhaftet und erst freigelassen, als festgestellt wird, dass der Haftbefehl bereits fallen gelassen worden war. Bei seiner Freilassung verwechselt Egon den Koffer mit dem Geld mit dem Koffer, der Jensens Angelausrüstung enthält. Aus Wut schmeißt er in der Stadt einige Scheiben ein und wird erneut verhaftet. Im Gefängnis erwartet ihn eine Überraschung: eine kleine Feier, als er zum zehnten Mal im Vridsløselille Statsfængsel begrüßt wird.

11. Die Olsenbande ergibt sich nie (Olsen-Banden overgiver sig aldrig) – 1979

Premiere in Dänemark: 26. Dezember 1979 – Premiere in der DDR: 7. Januar 1983
Länge: 105 Minuten

Egon will eine Versicherungsgesellschaft überfallen. Was er nicht rechtzeitig wusste: der alte Chef ist gestorben und der Neue arbeitet nicht mehr mit Bargeld, so dass der Tresor leer ist. Zu allem Überfluss wird Egon verhaftet. Im Gefängnis besucht er einen Trainingskurs für Führungskräfte und will sich nach seiner Entlassung im Aktiengeschäft versuchen. Eine Firma will ihm für eine gewisse Handelsbilanz, die Egon beschaffen soll, die Aktienmehrheit des renommierten Kopenhagener Kaufhauses Magasin du Nord übertragen. Als Egon wieder reingelegt wird, führt die Jagd nach den Aktien die Olsenbande ins EG-Hauptquartier nach Brüssel. Als die Akten dann aus lauter Unvorsicht von der Polizei gefunden werden, beschaffen sich Benny und Egon einen Panzer der dänischen Armee. Während Kjeld im Krankenhaus auf die Geburt seines Enkels wartet, fahren Benny und Egon mithilfe des Panzers unerkannt durch die Polizeisperre direkt vor das Haus des Premierministers von Dänemark, wo gerade die Konferenz der EG-Regierungschefs stattfindet. Mithilfe von Kommissar Jensen, eines lachenden Kanonenrohres und dem Inhalt eines übervollen Aschenbechers auf dem Teppichboden der Gattin des Premierministers gelingt es Egon, die Akten wiederzubeschaffen. Letzten Endes ist die Jagd erfolglos – Aktien wie Bilanzen sind nichts mehr wert, als Dänemark aus der EG ausgeschlossen wird. Egon wird als angeblicher Besitzer nicht-existenter Firmen verhaftet.

12. Die Olsenbande fliegt über die Planke (Olsen-Bandens flugt over plankeværket) – 1981

Premiere in Dänemark: 16. Oktober 1981 – Premiere in der DDR: 25. Mai 1984
Länge: 90 Minuten

Egon will nicht wieder ins Gefängnis zurückkehren (da ihm dort die Einweisung in die psychiatrische Station droht) und plant seinen unwiderruflich letzten Coup – den Diebstahl von unterschlagenem Geld aus dem Tresor der Versicherungsfirma Hoher Norden. Das Geld befindet sich im Koffer des Vizedirektors Hallandsen, der es auf einer Dienstreise nach Paris bringen will. Die Olsenbande lässt seinen Koffer und seinen Trenchcoat mitgehen. Doch der Koffer ist leer – bis auf einige Dokumente, die beweisen, dass die Firma bei illegalen Waffengeschäften internationaler Größe beteiligt ist. Egon will dem Direktor die Papiere verkaufen, wird überlistet und dem „Dummen Schwein“ zur Beseitigung übergeben. Benny und Kjeld können ihn davor bewahren, in Säure aufgelöst zu werden.

Bahs und Balling planten, die Bande mit dem zwölften und letzten Film in den Ruhestand zu schicken. Auf Wunsch der Produktionsfirma Nordisk Film wurden daraus zwei Filme gemacht, die eine zusammenhängende Story von drei Stunden Länge erzählen.

13. Die Olsenbande fliegt über alle Berge (Olsen-Banden over alle bjerge) – 1981

Premiere in Dänemark: 26. Dezember 1981 – Premiere in der DDR: 17. August 1984
Länge: 96 Minuten

In der direkten Fortsetzung des vorhergehenden Films reist die Bande unter anderem nach Paris, wo sie die Dokumente, die den Waffenhandel beweisen, nach einigen Schwierigkeiten (unter anderem Bennys mangelnde Französischkenntnisse) an sich bringen können. Zurück in Kopenhagen entdecken sie, dass Yvonne ihre Drohung wahr gemacht und Kjeld verlassen hat. Aufgrund eines Missverständnisses wird Egon als „Gefahr für den Weltfrieden“ verhaftet. Kjeld und Benny entdecken, als sie Yvonne zurückholen wollen, die unterschlagenen 5 Millionen in Hallandsens Mantel. Während Benny die Kapelle zu Kjelds und Yvonnes Silberhochzeit dirigiert, wird Egon als unheilbar kriminell in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen.

14. Der (wirklich) allerletzte Streich der Olsenbande (Olsen-Bandens sidste stik) – 1998

Premiere in Dänemark: 18. Dezember 1998 – Premiere in Deutschland: 16. November 1999
Länge: 101 Minuten (Dänemark), 90 Minuten (Deutschland)

Ein roter Koffer taucht in Kopenhagen auf. Inhalt: die hochbrisanten Wandenberg-Dokumente. Oberstaatssekretär Holm-Hansen (Bjørn Watt-Boolsen) wird mit der unauffälligen Vernichtung beauftragt, die sein Stellvertreter Hallandsen in den Sand setzt. Zur selben Zeit wird im Studio von Nordisk Film eine Talkshow gedreht. Gast: Der seit 17 Jahren in der Psychiatrie lebende Egon Olsen. Auf einem Irrgang durch das Gebäude begegnet er zwischen den Kostümen seinem alten Anzug und flieht. Benny, der bei einer Transportfirma schwarz arbeitet, und Kjeld, der im Rollstuhl sitzt und von Frau Hansen versorgt wird, haben die Talkshow gesehen und holen Egon am Tor ab. Und Egon hat tatsächlich einen Plan: die britischen Kronjuwelen. Was sollte er auch sonst in 17 Jahren machen? Doch auch Holm-Hansen hat die Talkshow gesehen: Er hält Egon für den einzigen der fähig ist, den Koffer zu beschaffen und beauftragt Hallandsen, Egon zu ihm zu bringen. Hallandsen erfährt von Jensen, der seit 17 Jahren auf seine Pensionierung wartet (und offiziell bereits seit drei Jahren tot ist), dass Egon früher oder später bei dem einzigen noch existierenden Franz-Jäger-Geldschrank auftauchen wird. Damit behält er Recht, denn dieser Tresor steht in der Anstalt und in ihm liegen Egons gesammelte Pläne, die der Direktor konfisziert hatte. Hallandsen trifft Egon und Egon gelingt die Beschaffung der Dokumente. Und wieder legt man ihn herein. Doch Benny und Kjeld können ihn retten, bevor ihn das „Dumme Schwein“ (Ove Werner Hansen) in die Finger bekommt. Der Koffer wird von Hallandsen zu der sichersten Müllverbrennungsanlage im Land gebracht – passenderweise hat Egon auch hierfür einen Plan und nimmt den Koffer an sich. Die Übergabe soll am nächsten Morgen erfolgen. Diesmal ist statt Kjeld seine Lebensgefährtin dabei. Doch wieder will man Egon reinlegen. Diesmal soll die ganze Bande bei lebendigem Leib begraben werden. Doch Frau Hansen redet mit Alf, dem Gehilfen des „Dummen Schweins“, der ihnen schließlich zur Flucht verhilft. Da taucht Børge, der mittlerweile ein großer Finanzbetrüger geworden ist, auf; kurz danach Holm, der ihn verhaften will; dann Jensen, der Holm eben das ausreden will. Im allgemeinen Durcheinander werfen Frau Hansen und Alf die Dokumente wie auch Egons Pläne auf den Müll, Jensen bekommt endlich seine Pensionierung und die Bande verbringt ihren Lebensabend in Børges Haus in Portugal. Egons letzten Plan (den dieser noch in der Tasche hatte) bringt Børge an sich – vielleicht wird er ihn ausführen …

Laufzeit: 900 min
Genre: Komödie, Family
Schauspieler: Ove Sprogøe, Morten Grunwald, Poul Bundgaard

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